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PRÄSENTIERT VON

Der Mensch zieht aus den Beobachtungen des Firmaments schon seit Jahrtausenden Schlüsse über die Bewegungen und Eigenschaften der Objekte im Universum.

In diesem Jahr widmet sich der Künstler Markus Lüpertz den zwölf Sternzeichen und bezieht sich damit ganz bewusst auf die Weissagungen, die man seit jeher in den Geburtskonstellationen der Sterne in einem der zwölf Abschnitte des Jahres sucht.

Die Mythen der zwölf Götter im Olymp erzählt Markus Lüpertz in seinen Werken schon seit vielen Jahren neu und so belebt er auch die Schicksalsweisungen der Zeichen im Tierkreis mit Bedacht.

Markus Lüpertz’ Werk „Sternzeichen“ umfasst 12 handbemalte Bronze-Skulpturen sowie 12 Holzschnitt-Grafiken.

Noch heute lockt der Blick in die Unendlichkeit des Sternhimmels eine Glaubensfrage hervor, die, solange die Erinnerung reicht, nur in einen Zwiespalt über den eigenen Bezug zum Absoluten führt: Wie kann man ein Teil des Ganzen sein, wenn man ihm doch immer so fern bleibt?

In der Konfrontation mit dem Übermächtigen erkennt der Mensch sein vermeintliches Unvermögen. Eine erschütternde Erfahrung, die aber nicht zwangsläufig etwas Vernichtendes sein muss – sie kann auch zur Tugend werden. So beispielsweise bei Immanuel Kant, der in der Ohnmacht angesichts einer überwältigenden Größe den Ursprung der Selbsterhebung sieht. Denn die Rettung aus der Not liegt in der eigenen Kraft, sich die Unendlichkeit und all Ihre Geheimnisse vorzustellen.

Und an diesem Punkt steht der Mensch, das moralisch-geistige Wesen, dem Unfassbaren aus innerer Größe entgegen und genießt das Erhabene. So zumindest die Theorie, wie der Philosoph sie 1790 in seiner berühmten „Kritik der Urteilskraft“ formuliert. Das Geheimnisvolle dieses Gedankenspiels ist aber nicht nur bezeichnend für die westliche Philosophie und Kulturgeschichte.

Es beschreibt genau das, wofür auch Markus Lüpertz steht, mit den Mythen und Mysterien, die er verhandelt und die ihn zugleich umgeben.

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NON PASSUM NON

Gedanken zum Werk von HEINRICH HEIL

Ich kann nicht umhin – mich der Thematik auf diese Weise zu nähern und das Ganze derart aufzufassen:

Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.